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Lomnice nad Luznici

Lomnice nad Lužnicí liegt in malerischer Teichlandschaft und entstand unter der gleichnamigen Burg, die im Prädikat deren Inhabers Oldøich von Lomnice bereits 1265 zum ersten Mal belegt wird. Der Ursprung des Namens ist in der Bezeichnung des Bachs, über welchem sie liegt und der bereits im Jahre 1367 (Lomnicze rivulus) erwähnt wird. Der Name wurde aus dem altböhmischen Eigenschaftswort „lomná“ abgeleitet, was rummelndes, lärmendes Wasser bedeutet oder zahlreich gebrochenen Bach darstellt. Seit Ende des 18. Jahrhunderts (1789) wird der Attribut – nad Lužnicí (an der Lainsitz) verwendet, obwohl der Fluß 2,5 Kilometer von der Stadt entfernt ist. Nationale Naturreservation (NPR) Velký und Malý Tisý gehört mit ihrer Fläche zu den größten und bedeutendsten Sumpfgebieten in der Tschechischen Republik und wird zu Gebieten zugeordnet, welche von weiteren Schutzstatusarten betroffen sind. Sie ist ein Bestandteil des umfangreichen überregional Biozentrums Stará øeka (Alter Fluss) – Rosenberg – Velký Tisý, ein Bestandteil des Sumpfgebiets von internationaler Bedeutung „Tøeboòské rybníky“ (Teiche von Tøeboò), das nach der Ramsarkonvenienz geschützt wird und auf der Liste europäischer bedeutender Vogelgebiete (IBA) als eine der wichtigsten Lokalitäten in der Tschechischen Republik eingegliedert ist. Naturdenkmal „Slepièí vršek“ schützt auf der Fläche von ca. 1,8 Ha ein wichtiges geomorphologisches Gebilde, einen Deich mit charakteristischer psamophiler (sandliebende und wärmeliebende) Flora und Fauna. Der Deich ist am Ende der Eiszeit oder am Anfang der Nacheiszeit durch Anflug des Feinsandes durch Westwind aus Aufschwemmungen des unweiten Flusses Lainsitz entstanden. Es ist wahrlscheinlich, dass der Deich zu Beginn der Kolonisierung mit Wald bewachsen war, in folgenden Jahrhunderten hat er durch die Wirkung der menschlichen Tätigkeit das Gesicht einer mehr oder weniger baren Düne mit verteilten Gehölzern und großen Flächen mit barem Sand gewonnen. Die St. Wenzels Kirche in Lomnice nad Lužnicí gründete durch Vilem jr. aus Landstein (Propst in Vyšehrad – deutsch veraltet Wyschehrad – und der oberste Kanzler des Böhmischen Königstums) im Jahre 1359 ursprünglich als Fronleichnam und St. Peter und Paul Kapelle. Aus dieser Zeit stamm ihr bis heute gotischer Grundriss, mit der Einteilung der gebrochenen und parabolischen Kreuzwölbung des Presbyteriums. Die Schiffdecke war offensichtlich wie heute flach, wahrscheinlich aus Holzbalken.

Lomnice nad Luznici - Information

Jindøichùv Hradec
Südböhmische Region
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Lomnice nad Luznici - Landkarte

49°5'4.86"N 14°43'2.18"E
Lomnice nad Luznici oder Lomnice nad Luznici

Fotos Lomnice nad Luznici

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